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Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Bekanntmachungen und Presseinformationen der Stadt Treuchtlingen



Förderung gesichert: Naturpark Altmühltal gehört zu den Gewinnern der ViO Initiative „ViO und Du für Deutschlands Natur“

Genauere Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen.

 

 

 

„Treuchtlingen – Wirtschaftsstandort mit Zukunft!“

 Unter diesem Motto lud die Stadt Treuchtlingen am 28. November 2017 zum fünften Arbeitgeber- und Wirtschaftsempfang.

Alle zwei Jahr richtet die Stadt Treuchtlingen einen Arbeitgeber- und Wirtschaftsempfang aus. Die Vertreter aus Wirtschaft, Einzelhandel, Bildung und Sozialem erhalten so die Möglichkeit, sich auszutauschen. Der Empfang fand in den Räumlichkeiten der Altmühltal-Werkstätten der Rummelsberger Dikonie statt.

Bürgermeister Werner Baum und die anwesenden Stadträte freuten sich sehr über die knapp 50 Gäste aus den unterschiedlichsten Bereichen, die sich Zeit für diesen wichtigen Austausch genommen haben.

„Treuchtlingen ist eine aufstrebende Kleinstadt. Die Einwohnerzahlen sind seit ein paar Jahren Gott sei Dank wieder steigend. Wir sind Teil der Metropolregion Nürnberg, die mit ihren 3,5 Millionen Einwohnern zu den zehn großen Wirtschaftszentren Deutschlands gehört.

Auch Treuchtlingen entwickelt sich stetig weiter und leistet seinen Beitrag. Die ausgezeichnete Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur und das überraschend breite Fachkräfteangebot sind dafür ebenso ursächlich wie das enge Miteinander von Unternehmen und der beiden Hochschulen im Landkreis in Netzwerken.

Zeichen für das Vertrauen der Wirtschaft in den Wirtschaftsstandort Treuchtlingen sind Investitionen, die Unternehmen hier tätigen“, so Bürgermeister Werner Baum.


Genau diese Investitionen waren Schwerpunkt des diesjährigen Arbeitgeberempfangs. Bürgermeister Werner Baum stellte die wichtigsten und größten Projekte, sowohl von Unternehmen als auch der öffentlichen Hand vor:


Umgestaltung Innenstadt

Dies wäre zum einen die Neugestaltung der Treuchtlinger Ortsmitte.

Der erste Bauabschnitt in der Bahnhofstraße ist bereits abgeschlossen. Bis zum Juli 2018 soll auch der zweite Bauabschnitt mit der Umgestaltung des Wallmüllerplatzes vollendet sein. Der Wallmüllerplatz, zentral gelegen an der Kreuzung Hauptstraße und Bahnhofstraße, ist wichtiges Bindeglied zwischen Rathausplatz und der Einkaufsstraße Bahnhofstraße. Ich bin mir sicher, dass gerade auch der Partnerschaftsplatz mit seinen Sitzmöglichkeiten unter vielen Bäumen zum Verweilen einlädt und die Treuchtlinger Mitte in ihrer Qualität stärkt. Das Thema Naturstein als prägendes Element der Region wurde aufgegriffen. Unseren Partnerstädten Ponsacco in Italien und Bonnhard in Ungarn wird auf dem neuen Partnerschaftsplatz Raum gegeben, sich den Treuchtlinger Bürgern und Gästen zu präsentieren.

Die komplette Maßnahme kostet 2,5 Mio. Euro davon werden 80 Prozent, also rund 2 Mio. Euro durch Fördermittel finanziert.


Neubau Senefelder-Schule

Die offizielle Grundsteinlegung für den Neubau der Senefelder-Schule fand im Juni letzten Jahres statt. Im ersten Bauabschnitt stand der Abriss der alten Mensa auf der Agenda. Hier ist der erste neue Gebäudetrakt entstanden. Zwei weitere Gebäudeabschnitte sollen bis 2020 folgen. Den Schülerinnen und Schülern stehen dann 85 Unterrichtsräume auf insgesamt 8.800 Quadratmetern Fläche zur Verfügung.

Die Besonderheit bei diesem Projekt liegt darin, dass der Schulbetrieb während der Bauzeit weitergeführt werden kann. Dies ist dadurch möglich, dass der jeweilige Gebäudeteil erst nach der Errichtung eines neuen Traktes abgebrochen wird.

Der Zweckverband, in dem neben dem Landkreis die Gemeinden Langenaltheim, Solnhofen und die Städte Pappenheim und Treuchtlingen beteiligt sind, wird insgesamt ca. 65 Millionen Euro für den Neubau und damit in die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder investieren.



Modernisierung Altmühltherme

Im Oktober 2016 fand der Spatenstich zur Modernisierung und Attraktivitätssteigerung der Altmühltherme statt. Diese Modernisierung ist dringend notwendig, um unser Bad zukunftsfähig zu machen.

Der erste Bauabschnitt, der den Umbau des ehemaligen Hallen-/Wellenbades , der alten Sauna und der Gastronomie umfasst, wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2018 fertiggestellt sein.

Eine ansprechende moderne Sauna mit Saunagarten und die neue Gastronomie sollen im Rahmen des zweiten Bauabschnittes, der von Oktober 2017 bis Dezember 2018 geplant ist, entstehen.



BRK Seniorenzentrum „An der Altmühltherme“

In direkter nähe zur Altmühltherme und dem Kurpark entsteht derzeit das BRK Seniorenzentrum „An der Altmühltherme“. Die Grundsteinlegung war bereits im Juli diesen Jahres. Wie Sie vielleicht beobachten konnten, hat sich dort seither einiges getan. Auf dem knapp 10.400 qm großem Gelände „Am Kreisel“ wird es ab Herbst 2018 vielfältige Angebote für hilfs- und pflegebedürftige Senioren geben.

42 barrierefreie Senioren- und Penthous-Wohnungen, deren Bau im Frühjahr 2018 startet, eine Arztpraxis und weitere Service-Einrichtungen vor Ort, darunter ein kompetentes Beraterteam des BRK, vervollständigen das Konzept und bieten eine stimmige, lebenspraktische und quartiersorientierte Infrastruktur. Ein möglichst selbstbestimmtes Leben ist die Grundlage aller angebotenen Wohnformen.



Logistikzentrum der Firma Altmühltaler

Der Bau des neuen Logistikzentrums der Altmühltaler Mineralbrunnen GmbH an der Heusteige läuft auf Hochtouren. Mit rund 35 Mio. Euro ist dies die größte Investition in der Firmengeschichte von Altmühltaler. Im April diesen Jahres wurde das Bauprojekt mit umfangreichen Erdarbeiten gestartet. Das Hochregallager wird Ende März 2018 vollständig errichtet sein. Die Inbetriebnahme ist für den Herbst 2018 geplant.



Neubau Verwaltungsgebäude der Firma Alfmeier

Auch die Firma Alfmeier investiert. In der Industriestraße entsteht derzeit ein neues Verwaltungsgebäude.



Neubau Lebenshilfe in der Elkan-Naumburg-Straße

Die Lebenshilfe wird in einen Neubau beim ehemaligen Areal von Pokorny in der Elkan-Naumburg-Straße investieren. Die Planungen hierzu laufen. Genau Zahlen sind allerdings noch nicht bekannt.



24 Wohneinheiten der Rummelsberger Am Brühl

Die Rummelsberger Diakonie plant aktuell den Bau von 24 Wohneinheiten Am Brühl. Der Neubau wird voraussichtlich 3,5 Mio. Euro kosten.“



Die Stadt Treuchtlingen möchte sich auf diesem Wege nochmals bei Herrn Friedrich Weickmann, Leiter der Altmühltal-Werkstätten, und seinem Team sehr herzlich für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und der Unterstützung bei den Vorbereitungen bedanken. Im Rahmen von einer Führung konnten sich die Gäste einen Eindruck von der Arbeit in den Altmühltal-Werkstätten machen. Die Produkt- und Angebotsvielfalt begeisterte die Besucher.

 

 

 

Baumaßnahme Schwarzfeldstraße beginnt

Am Montag, 04.12.2017 beginnen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Schwarzfeldstraße


Zur Vorbereitung des Straßenausbaus Schwarzfeldstraße wurde bereits diese Woche das bisherige Buswartehäuschen Am Brühl Richtung Sportanlage (ca. 100m) vom Treuchtlinger Bauhof versetzen, da dieses im Baufeld der Rohrleitungsarbeiten steht. Dort bleibt dieses Provisiorium, bis ein neues Buswartehaus, nach der Erschließung des BRK-Seniorenzentrums und der Herstellung des neuen Kreisverkehrs Am Brühl durch die Firma Rossaro, aufgestellt wird.


Bis zum Jahresende werden zunächst die Arbeiten an der Regenwasserableitung (blau strichliert) von der Kreuzung Weißenburger Str.-Am Brühl bis zur Kreuzung Am Brühl-Schwarzfeldstraße durchgeführt. Diese werden von der Firma Hirschmann ausgeführt.


Wie und wann die Bauarbeiten dann in die Schwarzfeldstraße weiterführen, wird die Witterung in 2018 bestimmen.

 

 

 

Tiefbauarbeiten in Auernheim Im Feldle – Ende in Sicht!

Die bereits seit 2016 laufende Maßnahme wird nun fertiggestellt.


Seitens der Stadtwerke wurde Im Feldle die Wasserleitung ausgetauscht, da diese wegen mehrerer Rohrbrüche bereits sehr störanfällig war. Zudem wurden im Rahmen der Gesamtmaßnahme auch eine 20 kV Stromleitung sowie Glasfaserleerrohre (für die Vermietung an M-Net) in der Degersheimer Straße verlegt.


Das Stadtbauamt Treuchtlingen hat sich an die Maßnahme der Stadtwerke angehängt und Im Feldle bereits das erforderliche Trennsystem (Bauzeit 2019-2022) umgesetzt, um nicht in kurzer Zeit nochmal aufzugraben und so Zeit und Geld zu sparen.

Somit wurden Leitungen für Wasser, Daten, Strom und Abwasser verlegt.

Die Straße Im Feldle wurde bereits asphaltiert, die Degersheimer Straße wird in den nächsten zwei Wochen folgen.

Die Stadt Treuchtlingen, inkl. Stadtwerke, möchte sich bei den Bürgerinnen und Bürger für die Unannehmlichkeiten, die aufgrund der Verzögerung entstanden sind, entschuldigen.

 

 

 

Treuchtlingen barrierefrei

Die Stadt Treuchtlingen setzt sich weiterhin für das Thema Barrierefreiheit ein. Das 13. Siegel „Treuchtlingen barrierefrei“ wurde vergeben.


Seit 2014 gibt es das städtische Siegel „Treuchtlingen barrierefrei“, welches in Kooperation zwischen der Stadt Treuchtlingen, dem Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit der Rummelsberger Diakonie und dem Treuchtlinger Seniorenbeirat entstanden ist. In den vergangenen vier Jahren wurden bereits einigen Einrichtungen, Geschäften, Apotheken, Arztpraxen und Dienstleitern dieses Zertifikat verliehen. Am 9. November 2017 wurde nun das Handarbeitsgeschäft „Allerhand“ in der Bahnhofstraße mit dem 13. Siegel ausgezeichnet.

Über eine mobile Rampe kann der Laden nun auch auf Rollen betreten werden. Eva Preiß, die Inhaberin von Allerhand unterstützt ihre Kunden aber auch weiterhin gerne persönlich und bietet ihre Hilfe an.

Bürgermeister Werner Baum und Friedrich Weickmann, Leiter der Altmühltal Werkstätten der Rummelsberger Diakonie freuen sich sehr über das Engagement von Frau Preiß und den anderen Siegelträgern und bedankten sich bei der Verleihung für die Unterstützung dieses wichtigen Themas.


Barrierefreiheit heißt nicht nur rollstuhlgerecht. Die Stadt Treuchtlingen möchte allen Menschen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen den Zugang zum gesamten Angebot, das Treuchtlingen zu bieten hat, ermöglichen. Die Bevölkerung soll auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht und sensibilisiert werden. Barrierefreiheit erleichtert nicht nur Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen den Zugang zum gesellschaftlichen Leben, sondern z.B. auch Eltern mit Kinderwagen oder älteren Menschen die schlecht hören oder sehen. Langfristig soll ein barrierefreies Treuchtlingen entstehen und so allen Menschen die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben gegeben werden.


Barrierefreiheit:

  • für 10% unentbehrlich

  • für 40% notwendig

  • für 100% komfortabel

     

     

Jahresablesung der Stadtwerke Treuchtlingen

In diesen Tagen beginnen die Stadtwerke mit der Jahresabrechnung 2017. Grundsätzlich werden die Zählerstände per Kartenablesung erfasst. Die Stadtwerke bitten ihre Kunden, die Zählerstände selbst abzulesen und in die Ablesekarte einzutragen. Die Ablesekarten werden den Kunden bis Anfang kommender Woche, d.h. bis 20.11.2017, zugeschickt.

Zusätzlich bieten wir unseren Kunden auch an, die jeweiligen Zählerstände online zu erfassen. Hierzu ist auf der Startseite der Homepage der Stadtwerke ein entsprechender Erfassungslink eingerichtet („Zählerstände ONLINE“).

Neben dieser Selbstablesung werden wie jedes Jahr rd. 20 % der Zähler von Mitarbeitern der Stadtwerke abgelesen, so dass statistisch innerhalb von fünf Jahren alle Zählerstände im Versorgungsgebiet der Stadtwerke persönlich abgelesen werden. Diese Kunden werden daher keine Ablesekarte erhalten. Für das Jahr 2017 sind das die Ortsteile Schambach und Windischhausen. In der Kernstadt werden in diesem Jahr folgende Straßen von den Stadtwerke-Mitarbeitern abgelesen:

Birkenweg, Buchenländerstraße, Eichenweg, Frauenweg, Lärchenweg, Steinstraße, Am Holzgarten, Am Perlachberg, Pfarrholzweg, Uhlbergstraße, Am Schlossberg Nr. 1 – 4, Hahnenkammstraße Nr. 2-17 und ab Nr. 19, Krankenhausstraße, Lettenstraße, Oettinger Straße ab Nr. 8, Wettelsheimer Straße bis Nr. 69, Bahnhofstraße Nr. 1-13 und ab Nr. 15, Fischergasse 3, Dürerstraße Nr. 8-34 und Nr. 54, Friedrich-Ebert-Straße, Elkan-Naumburg Straße Nr. 1-46, Lessingstraße, Schillerstraße und Siedlungsstraße.

Die Stadtwerke-Mitarbeiter legen den Kunden gerne jederzeit ihren Dienstausweis vor, der sie berechtigt, die notwendigen Daten zu ermitteln. Die Bürger erleichtern den Mitarbeitern der Stadtwerke die Arbeit, wenn die Zähler gut zugänglich sind. Die Ablesung durch unsere Mitarbeiter beginnt am 04. Dezember 2017 und wird bis einschließlich 18. Dezember 2017 andauern.

Kunden, die ihre Zähler selbst ablesen und in die erhaltenen Ablesekarten eintragen, sollten zunächst die Zählernummern vergleichen. Die Zählerstände müssen deutlich erkennbar am besten mit einem Kugelschreiber oder Filzstift in die vorgesehenen Kästchen eingetragen werden. Natürlich dürfen auf der Karte das Ablesedatum und die Unterschrift nicht fehlen.

Die Karte, die nicht geknickt werden darf, sollte schnellstmöglich, spätestens jedoch bis zum 18. Dezember 2017, an die Stadtwerke zurückgeschickt werden. Später eingehende Zählerstände können für die Abrechnung 2017 nicht mehr berücksichtigt werden.

Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Treuchtlingen während der Öffnungszeiten unter der Telefonnr. 09142 / 9601-10 gerne zur Verfügung.

 

 

Bürgermeister Werner Baum zieht Halbzeitbilanz

„Treuchtlingen ist auf dem Weg zu einer attraktiven und zukunftsfähigen Stadt“

Die erste Hälfte der laufenden Amtsperiode 2014/2020 für Bürgermeister und Stadtrat ist vorbei. In den letzten drei Jahren hat sich in Treuchtlingen viel getan. Bürgermeister Werner Baum: „Wir sind im Stadtrat die ersten Schritte aus unserer vorherigen Amtsperiode konsequent weitergegangen ‒ trotz mancher Kontroversen. Inzwischen zeichnen sich gute Lösungen für eine moderne, attraktive und zukunftsfähige Stadt zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger ab.“

Die Arbeit in Stadtrat und Verwaltung richtet sich auf sieben wichtige Bereiche, die für die Zukunft der Stadt entscheidend sind und eng miteinander zusammenhängen: Bildung und Kultur, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Tourismus, Finanzen, Verkehr, Digitalisierung und Gesundheit.

Bildung und Kultur ‒ kräftige Impulse. Treuchtlingen ist im Bereich Bildung gut aufgestellt und unternimmt große Anstrengungen, um diese Stärke weiter auszubauen. Der Stadtrat beweist immer wieder, dass ihm die junge Generation wichtig ist.

  • Grundschule: Bereits vor sieben Jahren hat der Sanierungsmarathon der Grundschulen am unteren Schulhaus der Treuchtlinger Grundschule begonnen. Dieser wurde 2010 in Wettelsheim mit Kosten von 2,3 Mio. Euro fortgesetzt und in den vergangenen zwei Jahren mit dem oberen Gebäude in Treuchtlingen abgeschlossen. Die Sanierung der Treuchtlinger Grundschule kostet 7,8 Mio. Euro. Von den Insgesamt 10,1 Mio. Euro Gesamtkosten wurden 5,4 Mio. Euro durch Zuschüsse finanziert.

  • Kindertagesstätten: Auch Teile der insgesamt 10 Kindertagesstätten, die derzeit 436 Kinder betreuen, wurden bzw. werden in naher Zukunft saniert. Am kommenden Wochenende findet die Einweihungsfeier des Kindergartenneubaus in Schambach statt.

  • Kooperative Gesamtschule: Aktuell läuft der Neubau der Senefelder-Schule. Die Kosten liegen bei ca. 65 Mio. Euro, der Eingenanteil der Stadt Treuchtlingen werden ca. 10,5 Mio. Euro sein.

  • Hochschule: Die 2010 angesiedelte Hochschule für angewandtes Management (HAM) entwickelt sich positiv. Die Zahl der Studierenden am Campus liegt konstant zwischen 250 und 300 Studenten im Jahr. Zudem erweitert sich die Hochschule immer mehr zu einem Hotel- und Trainingsbetrieb, der auch für Zielgruppen außerhalb der HAM attraktiv wird. Einige Sportteams von der Bezirksliga bis zum Bundesliganachwuchs waren schon in Treuchtlingen zu Gast. Die Hochschule zählte im vergangen Jahr 7.000 Übernachtungen und bietet mittlerweile 20 Arbeitsplätze (inkl. Ausbildungsbetrieb im Hotelbereich). Der ab September 2017 neue und in Deutschland einmalige Studiengang „Outdoorsport- und Adventuremanage­ment“ wird den Hochschulstandort Treuchtlingen noch bekannter machen. Außerdem wird der Campus ab 2018 Teamförderungszentrum für 1.000 Auszubildende der Deutschen Bahn sein.

  • Sport: In Zusammenarbeit mit der Hochschule, dem Landkreis und den Sektionen des Deutschen Alpenvereins Treuchtlingen, Weißenburg und Gunzenhausen konnte eine Kletter- und Boulderhalle sowie ein Klettersteinbruch realisiert werden. Die Kletter- und Boulderhalle am Campus erfreut sich großer Beliebtheit und ist gerade in den Wintermonaten sehr gut besucht. Eine neue Attraktion wird die überdachte Kunstrasen-Arena an der Bezirkssportanlage sein. Die Vergabe an die Firma MCArena wurde in der Stadtratssitzung vom 21.06.2017 beschlossen.

  • Berufsausbildung: Ein weiteres erfolgreiches Kooperationsprojekt mit dem Landkreis und den Städten Weißenburg und Gunzenhausen ist die Berufs­ausbildungsmesse BAM Altmühlfranken. Sie findet seit 2013 jedes Jahr statt und zählt knapp 3.800 Besucher.

  • Kultur: Die rund 150 Vereine tragen in breitem Maß das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Treuchtlingen. Ihre Bedeutung, ihre Erwartungen und Bedürfnisse wurden beim Runden Tisch der Vereine im November 2016 deutlich.
    Zu einem Renner als Veranstaltungslocation hat sich das Forsthaus entwickelt, dessen Kulturschmankerl im vergangen Jahr immer nahezu komplett ausverkauft waren.

Stadtentwicklung ‒ Fortschreiten mit Beteiligung der Bürger. Der Stadtentwicklungsprozess „Treuchtlingen 2030“ ist nach dem Start 2012 noch längst nicht abgeschlossen. So wurden die damals eingeführten Thementische wieder aktiviert, um die Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung Treuchtlingens und der Innenstadt einzubeziehen und diese weiter voran zu bringen. So hat die lang diskutierte und vorbereitete Neuordnung der Ortsmitte im März mit dem Ersten Bauabschnitt am Partnerschaftsplatz begonnen. Im Oktober 2017 wird dann der Wallmüllerplatz folgen. Aufgrund der hohen Förderung von 80 Prozent liegt der Eigenanteil der Stadt bei 500.000 Euro. Bürgermeister Werner Baum: „Ich bin mir durchaus bewusst, dass diese Investition in der Bevölkerung kontrovers diskutiert wird. Aber die Umgestaltung der Innenstadt wird den immer wieder zu Recht geforderten zentralen Aufenthaltsplatz bringen, und eine attraktive Einkaufsstraße wird das Kaufverhalten der Bevölkerung positiv beeinflussen. Das verleiht dem Innenstadtbereich mehr Qualität.“

Wirtschaft und Tourismus ‒ Anschub für den Standort. Viele kleine Schritte sind notwendig, um die Wirtschaftskraft der Stadt zu erhöhen.

  • Kaufverhalten: Zum immer wieder kritisierten, weil eher auf andere Orte ausgerichteten Kaufverhalten der Treuchtlinger wurde im letzten Jahr mit der Regionalberatung FOTOUR eine Umfrage durchgeführt. Laut dieser finden mit 24 Prozent nur eine Minderheit der Befragten das Ambiente der Stadt gut. Dies ist ein weiterer Punkt, der für die Umgestaltung der Innenstadt spricht. Die „Wohlfühlparameter“ wie Sicherheit und Sauberkeit kamen mit 71 und 65 Prozent besser weg. Zusammen mit der ebenfalls guten Bewertung öffentlicher Dienstleistungen mit 64 Prozent rundet sich damit trotz des negativ empfundenen Ambientes der Eindruck einer hohen Lebensqualität ab. Die in der Stadt gebotenen Einkaufsmöglichkeiten werden mit 77 Prozent als herausragend eingeschätzt. Mit diesen Perspektiven rangiert Treuchtlingen über dem Durchschnitt vergleichbarer Städte.
    Die weiteren Ergebnisse zeigen die unterschiedliche Bedeutung des Zentrums einerseits und der in den dezentralen Gewerbegebieten liegenden Einkaufszentren. Die dezentralen Einkaufszentren schöpfen etwa 12 Prozent der Kaufkraft ab, in den Ortsteilen verbleiben 2 Prozent, und im Zentrum kann immerhin noch rund ein Viertel der Kaufkraft generiert werden. Für eine lebendige Einkaufsstadt wird es nunmehr darauf ankommen, dass vor allem das Zentrum gestärkt wird, um seine Kaufkraft auszubauen. Der Einkauf des täglichen Bedarfs mit 58 Prozent in Treuchtlingen erreicht immerhin einen Wert noch über dem Mittel vergleichbarer Kommunen.
    Der Online-Handel zieht inzwischen 19 Prozent Kaufkraft ab, ein noch nicht dramatischer Anteil, wenn man den Online-Handelsanteil vergleichbarer Städte sieht. Aber dies wird – über alle Generationen hinweg – deutlich zunehmen. Die Stadt und der Einzelhandel müssen sich diesem Wandel anpassen und gemeinsam Lösungen wie etwa soll neue Marketing- und Vertriebsstrategien finden.

  • Gewerbegebiet an der Heusteige: Die Firma Altmühltaler Mineralbrunnen GmbH errichtet ein großes Logistikzentrum für ca. 40 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist bis Anfang 2019 geplant. Dies wird den Verkehr in der Innenstadt immens reduzieren.

  • Gewerbegebiet Gstadt Nord: In den 2016 angesiedelten Altmühltal Werkstätten der Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung gGmbH arbeiten 84 Menschen mit Behinderungen und 20 Fachkräfte.

  • Größtes Treuchtlinger Unternehmen erweitert: Die Firma Alfmeier Präzision SE investiert ca. 4 Mio. Euro in ein neues Verwaltungsgebäude.

  • Tourismus: Insgesamt ist Treuchtlingen im Bereich Tourismus auf dem richtigen Weg. So wirken sich die Kooperationen mit den regionalen und überregionalen Tourismusverbänden allmählich aus. Im Jahr 2016 wurden über 120.000 Übernachtungen gezählt, im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 24,5 Prozent.

Verkehr ‒ Langer Atem zahlt sich aus. In diesem Bereich verlangen die meisten Lösungen langfristige Planung und konsequente Umsetzung. Dies erfordert für Bürger und Verkehrsteilnehmer häufig viel Geduld.

  • Umgehungsstraße Dietfurt: Der Planungsprozess zur Ortsumgehung in Dietfurt hat mit der Erarbeitung von ersten Trassenvarianten begonnen.

  • Bahnverbindung: Bürgermeister Baum setzt sich weiterhin dafür ein, den ICE-/IC-Verkehr in Treuchtlingen zu erhalten bzw. weiter auszubauen.

Digitalisierung ‒ Aufholjagd hat begonnen. Für die Bevölkerung wird die Versorgung mit schnellem Internet immer wichtiger. Die Bürgerinnen und Bürger wollen möglichst immer mobil sein und Zugang zu schnellem Internet haben.

Im Innenstadtbereich wurde in den letzten Jahren das Freifunknetz weiter ausgebaut, um freies WLAN anbieten zu können. Dank der Fördertöpfe des Freistaats Bayern stehen in den eigenen vier Wänden in der Kernstadt und den Ortsteilen bis zum Ende des Jahres mind. 50 Mbit/s zur Verfügung, in einigen Gebieten sogar schon früher.

Gesundheit ‒ Umbruch mit Chancen. Im Gesundheitsbereich wird sich in den kommenden Jahren einiges ändern, dem Standort Treuchtlingen neue Facetten bringen und zugleich Verlustträger minimieren.

  • Krankenhaus. Das städtische Krankenhaus wird voraussichtlich ab Januar 2019 in eine Fachklinik für Psychosomatik mit 140 Betten umgewandelt werden. Träger werden die Bezirkskliniken Mittelfranken sein. Die bisherigen 55 Betten für Altersmedizin – Akut und Rehageriatrie – werden an das Klinikum Altlmühlfranken nach Gunzenhausen verlagert. Diese Veränderung ist die einzige Möglichkeit, Treuchtlingen als Gesundheitsstadt auf Dauer zu erhalten und weiterzuentwickeln.

  • Seniorenzentrum. Außerdem wird das städtische Senioren-, Wohn- und Pflegeheim an das Bayerische Rote Kreuz übergeben. Am Kreisel wird dann ein neues „Seniorenzentrum an der Altmühltherme“ entstehen. In diesem sollen ca. 60 Senioren- und Pflegeplätze sowie ca. 30 Plätze für die Tagespflege und 42 Servicewohnungen geschaffen werden. Die Gemeindeschwesternstation wird im Neubau ebenfalls einen Platz bekommen und von dort aus ihre ca. 200 Patienten betreuen.

Diese Veränderungen stellen die Weichen für den Erhalt der medizinischen Versorgung und Betreuung. Mit dieser Umstrukturierung wird das Defizit des Gesundheitszentrums wegfallen, das die Stadt jedes Jahr ausgleichen musste. So hatte die Stadt allein in den letzten drei Jahren Verluste von insgesamt ca. 2,5 Mio. Euro aufzufangen.

Finanzen ‒ Disziplin gefragt. Durch die bestehende Struktur bedingt, zählt Treuchtlingen eher zu den chronisch finanzschwächeren Kommunen. Bürgermeister Werner Baum: „Auch bei äußerster Haushaltsdisziplin sind gerade in den kommenden Jahren vielfältige Aufgaben in unserer Stadt zu erfüllen. Daher ist es trotz geringer Haushaltsmittel wichtig, an die Zukunft zu denken und unsere Stadt mit zielgerichteten Investitionen positiv weiter zu entwickeln.“

  • Gewerbesteuerzuwachs entlastet Haushalt. Für die Jahre 2012 – 2016 waren in den Haushaltsplänen insgesamt 16,3 Mio. Euro Kreditaufnahmen geplant. Aufgrund von z.B. unerwarteten Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer musste nur Fremdkapital in Höhe von 7,7 Mio. Euro aufgenommen werden. Stadtrat, Bürgermeister und Verwaltung ist es gelungen, die genannten und zum Teil zwingen notwendigen Investitionen mit möglichst viel Eigenmittel und wenig Schuldenaufnahmen zu finanzieren.

  • Investitionen in die Zukunft. Auch auf die Entwicklung der Gesamtschulden haben Bürgermeister und der Stadtrat ein wachsames Auge. Es macht jedoch keinen Sinn, alle freiwilligen Leistungen pauschal zu kürzen oder zu streichen. Verwaltung und Stadtrat müssen bedacht analysieren und entscheiden, wo Einsparungen sinnvoll und vielleicht auch zwingend notwendig sind. Einzelne Ausgaben und Projekte müssen komplett auf den Prüfstand gestellt werden. In den vergangen drei Jahren wurden Investitionen von insgesamt 13,5 Mio. Euro getätigt. Der Schuldenstand hat sich in dieser Zeit aber nur um ca. 3,9 Mio. Euro erhöht. Die Allgemeinen Rücklagen konnten von ca. 200.000 Euro (Stand 31.12.2013) auf fast 5 Mio. Euro (Stand 31.12.2016) erhöht werden. Dass ein Schuldenstand von fast 13,5 Mio. Euro für eine Gemeinde in der Größe von Treuchtlingen hoch ist, ist Bürgermeister Werner Baum sehr wohl bewusst. Aber mit diesen Investitionen werden neue Werte geschaffen, die somit die Stadt attraktiver, lebenswerter und vor allem zukunftsfähig machen.

  • Stadtwerke. Der Versorgungsbereich der Stadtwerke (ohne Bad) hat in den vergangen drei Jahren Investitionen knapp 8,8 Mio. Euro investiert. In diesem Zeitraum hat sich die Verschuldung um nicht ganz 4,9 Mio. Euro erhöht (von ca. 9 Mio. Euro auf ca. 13,8 Mio. Euro).

  • Altmühltherme. Bezieht man die Altmühltherme mit ein, haben die Stadtwerke Investitionen von ca. 10,9 Mio. Euro getätigt; die Verschuldung ist um 3,9 Mio. Euro gestiegen. In den vergangenen drei Jahren wurden für die Altmühltherme keine Kredite aufgenommen, sondern die laufenden getilgt. Dies wird sich jedoch mit der derzeit laufenden Modernisierung und Attraktivitätssteigerung des Bades ändern. Die Modernisierung wird in den Jahren 2017 und 2018 mit ca. 15,5 Mio. Euro zu Buche schlagen. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 10 Mio. Euro. Über den Entschluss, in das Bad weiter zu investieren sind die Treuchtlinger geteilter Meinung. Stadtrat, Bürgermeister Werner Baum und auch Badleiter Ulrich Schumann versprechen sich durch den Umbau mehr Besucher und somit die Chance, dass die laufenden Kosten durch die Einnahmen gedeckt werden können. Für Treuchtlingen als touristisch geprägte Stadt ist die Therme eine unverzichtbare Einrichtung.

Die nächsten Meilensteine warten

In den kommen drei Jahren sollen die angelaufenen Projekte realisiert und fertiggestellt, aber auch neue zukunftsweisende Prozesse angestoßen werden. Allen voran wäre die Ansiedlung eines höherklassigen Hotels ein weiterer Meilenstein für die Zukunft von Treuchtlingen. Den bereits erschlossen Baugebieten „Mandelfeld BA II.1„ in Graben (2012) und „Stöckermann“ (2014) in Treuchtlingen werden in den nächsten drei Jahren „Winkel-Süd BA II.1“ und BA II.2 sowie „Mandelfeld BA II.2“ und „An der Festwiese“ in Schambach folgen. Die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Schambach wurde vor wenigen Tagen gefeiert. In den nächsten Jahren stehen die Feuerwehrhäuser in Gundelsheim und Treuchtlingen an. Bürgermeister Werner Baum: „Es geht immer um die Menschen und Institutionen in unserer Stadt und in unseren Ortsteilen. Gerade deshalb muss es unser Auftrag sein, gute Lösungen für eine moderne, attraktive und zukunftsfähige Stadt, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, zu erarbeiten und umzusetzen.“

 

 

Treuchtlinger Ortsmitte - Es geht schneller als gedacht

Entgegen dem Bauzeitenplan ist das Bauunternehmen Hirschmann beim Umbau des zukünftigen Partnerschaftsplatzes bereits kurz vor dessen Fertigstellung.

In Konsequenz daraus wird als nächster Schritt in Kürze bereits mit dem Abtragen des Asphaltbelages in einem Teilstück der Bahnhofstraße selbst und den beidseitigen Gehsteigen begonnen. Betroffen ist konkret der Abschnitt von der Ecke „Hörgeräte Eisen“ bis zum Fußgängerüberweg am „San Marco“. Die Chancen stehen aktuell gut, dass die komplette Modernisierung dadurch früher fertig sein könnte als geplant. Leider ergibt sich dadurch auch eine frühere Vollsperrung der Bahnhofstraße für den o.g. Straßenabschnitt.

Um den Durchgangsverkehr möglichst aus der Bahnhofstraße zu halten, wird eine Vorankündigung der Sperrung bereits an der Einfahrt in die Bahnhofstraße am Fußgängerüberweg an der Katholischen Kirche/Ecke Bgm.-Döbler-Allee stehen. Der Verkehr vom Bahnhofsberg bzw. der Elkan-Naumburg-Straße oder Bgm.-Döbler-Allee wird bereits dort über den Kreisverkehr an der Altmühltherme in die Hauptstraße umgeleitet. Dies gilt gegengleich aus Richtung Wallmüllerplatz.

Anlieger können jedoch trotzdem von Richtung Bahnhof in die Bahnhofstraße bis zur Einfahrt in die Fischergasse fahren und werden dann über diese umgeleitet. Kurzfristig wird der Kreuzungsbereich in die Fischergasse zum Abbruch der alten Straße bzw. zur Herstellung des neuen Belags gesperrt. In dieser Zeit muss der aus Richtung Bahnhof einfahrende Verkehr in der Bahnhofstraße wenden und nach Norden die Innenstadt verlassen.

Von Richtung Wallmüllerplatz ist die einseitige Umfahrung über die Ringstraße, entlang des Bahndamms zurück in die Bahnhofstraße möglich. Für die Bauzeit wird diese Straße dann nur als Einbahnstraße befahrbar sein.

Der Volksfestmarkt am Sonntag, 9. Juli wird in einem Teil der Bahnhofstraße und der Fischergasse abgehalten. Der Volksfestzug am Sonntag, 16. Juli wird wie gewohnt durch die Bahnhofstraße gehen.

Für Anwohner, Besucher und Kunden stehen am Wochenmarkt (nicht freitags), in der Ringstraße hinter dem Stadtpark, in der Fischergasse, in der Alten Burgstraße und in der Goethestraße Parkplätze zur Verfügung. Großparkplätze finden Sie an der Stadthalle (nicht während des Volksfestes und während des Auf- und Abbaus) und in der Josef-Lidl-Straße (am Alten Bauhof). Anlieferverkehr an die betroffenen Geschäfte wird in Absprache mit dem Bauunternehmen vor Ort ebenfalls möglich sein.


Freies WLAN in Treuchtlingen

Erster „BayernWLAN“–Hotspot im Rathaus in Betrieb genommen

Sicher, unbegrenzt und ohne Passwort surfen

Im Bürgerbüro im Treuchtlinger Rathaus wurde der erste „BayernWLAN“-Hotspot in Betrieb genommen. Bürger und Besucher können ab sofort kostenlos im Internet surfen. Der Empfangsbereich reicht vom Erdgeschoss des Rathauses bis auf den Rathausplatz.

Einen zweiten Hotspot wird es im Rahmen der Innenstadt-Modernisierung auf dem Partnerschaftsplatz in der Bahnhofstraße geben.

Der Freistaat Bayern plant bis 2020 ein flächendeckendes WLAN bei Behörden, in Kommunen und bei touristischen Zielen, das von allen kostenlos genutzt werden kann. Bisher wurden bereits rund 450 Verträge mit Kommunen über rund 800 kommunale Standorte für BayernWLAN ge-schlossen. Bayernweit ist das WLAN-Netz unter dem gleichen Namen @BayernWLAN zu erkennen.

Die Verbindung hat keine Sicherheitsverschlüsselung. Daher sollten keine sensiblen Daten übermittelt werden. Ein Jugendschutzfilter unterbindet technisch das Aufrufen von jugendgefährdenden Inhalten.

Kostenlos ohne Anmeldung ins Netz – dieser Wunsch wird weltweit immer größer und von der Bevölkerung gleichermaßen selbstverständlich erwartet. Auch die Stadt Treuchtlingen arbeitet daran, die Innenstadt und andere touristische Plätze optimal mit kostenlosem Internet-Zugang zu versorgen. Neben den genannten zwei „BayernWLAN“-Hotspots, die es in der Stadt geben wird, baut die Stadt aber vor allem auf die Kontakte zum unabhängigen Bürgernetz „Freifunk“. Freifunk ist eine einfache, sichere und kostengünstige Möglichkeit. Diese nichtkommerzielle Initiative besteht vor allem aus engagierten Bürgern, die sich in einem Verein zusammen-geschlossen haben.

Bei Freifunk teilen Inhaber eines Internet-Anschlusses über einen zusätzlichen W-LAN-Router, versehen mit der Freifunk-Software, einen Teil ihres Internet-Zuganges mit anderen. Gleichzeitig trennt der Freifunk-Router das eigene Netz komplett vom Freifunk-Netz.

Ohne Verschlüsselung oder Passwort von jedem nutzbar ist Freifunk nicht für den Download großer Datenmengen, sondern einfach für kurze Abfragen im Netz gedacht. Je mehr mitmachen, desto größer, dichter und besser wird das Netz.

Von der Stadtverwaltung selbst aufgebaute Freifunk-Standorte sind bisher:

Rathaus/Rathausplatz, Bücherei, Schloß und Schloßgraben, Bürgerhaus und das Kulturzentrum Forsthaus

Erste Freifunk-Hotspots in Treuchtlingen werden in der Innenstadt aber auch schon von Privatpersonen und Unternehmern betrieben, so z. B. in einer Arztpraxis, einem Therapiezentrum und einem Restaurant.

Bei Interesse stellt die Verwaltung gerne einen Kontakt zu Bürgern her, die in der Freifunk-Organisation engagiert sind und bei der Einrichtung eines Freifunk-Hotspots behilflich sind.

Alle wichtigen Infos zu Freifunk finden Sie im Flyer zusammengefasst.